Kann man gewisse Gedanken und gewisse Zweifel einfach ausschließen, ohne das Ausgeschlossene dem Ausschließenden zu unterwerfen und damit das Vertrauen des Denkens, seine Mindest- oder Vorleistung prinzipiell einzuschränken? Einfach: ohne den Widerstreit des Uneinsseins. Wenn Denken, das sich mit bloßem Vertrauen nicht abgeben kann, ja dessen Begriff unvereinbar ist mit bloßem Vertrauen, durch die arbeitsteilige, anerkennende und abgrenzende Rechtfertigung des Vertrauens, in dem seine unabdingbare Mindest- oder Vorleistung liegt, diese prinzipiell einschränkt, so erhebt es sich subreptiv über das, was es ermöglicht, eignet sich Aufklärung das Andersein an, das sie ‘an sich’ haben soll.
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Alexander Garcia Düttmann:Trust me. Aufklärung und Vertrauen, in: Ders. (Hg.): Philosophie der Übertreibung, Frankfurt am Main 2004, S. 66.
[via diesebastionbehrisch]