“Ich zeichne mit meinen Worten einen Käfig um den Schrecken, bis der nächste Schrecken auf mich zukommt und mich zerfleischen will. Bevor er zum tödlichen Biß in meiner Gurgel ansetzen kann, werfe ich das Netz meiner Sprache aus. Ist aber einmal der Schrecken schneller als die Sprache, so bin ich eine Zeitlang vollkommen gelähmt, bis ich entschlüpfe und, mich versteckend vor der Welt, an einem neuen Sprachnetz knüpfe, das ich bei der nächsten Gelegenheit dem Schrecken vor den Kopf werfe.”
Josef Winkler
(Source: lyssahumana)
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