Und das Ärgste ist dann, wenn man sich fragt, wie man am nächsten Tag wieder die Kraft aufbringen soll, um wieder zu tun, was man tags zuvor und schon seit viel zu langer Zeit immer wieder getan hat, woher man die Entschlusskraft zu allen diesen leidsinnigen Handlungen nehmen soll, zu diesen Plänen, die zu nichts führen, diesen vergeblichen Versuchen, aus der ärgsten Not herauszukommen, die einen nur davon überzeugen, dass das Schicksal unüberwindlich ist und dass man jeden Abend wieder den Fuß der Mauer herunterfällt und sich immer wieder vor dem Morgen fürchtet, das immer ungewisser und trostloser erscheint.
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Louis-Ferdinand Céline: Reise ans Ende der Nacht